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Osnabrück: Praxisteams haben Wartelisten für Corona-Impfungen überwiegend abgearbeitet

 |  Presseerklärungen 2021
(c) pixabay.com / WiR_Pixs

Viele Hausarztpraxen aus Osnabrück, Melle und Umgebung melden abgearbeitete Wartelisten bei den Corona-Erstimpfungen. Dank des großen Einsatzes der Medizinischen Fachangestellten beim Terminmanagement sind Impfungen jetzt meist ohne lange Wartezeit in den Praxen möglich.

In der Stadt Osnabrück sind inzwischen mehr als 80 Prozent der Menschen mindestens einmal gegen COVID-19 geimpft. An diesem guten Wert hat der Impffortschritt in den Hausarztpraxen innerhalb der letzten zwei Monate einen großen Anteil. „Während wir am Anfang der Pandemie einen Schutzwall gegen Corona um unsere Patienten gezogen haben, konnten wir das Virus durch den erfolgreichen Start der Impfkampagne in den Praxen erfolgreich zurückdrängen“, berichtet Dr. Uwe Lankenfeld. Der niedergelassene Arzt aus Osnabrück freut sich besonders darüber, dass in seiner Praxis die angemeldeten Patientinnen und Patienten ihre Erst- und Zweitimpfungstermine fast ohne Ausnahme wahrgenommen haben.

Impftermine frei
Somit kann inzwischen der Großteil der Patienten bei ihrem Hausarzt nahezu ohne Warteliste eine Erstimpfung erhalten. „Wir ermutigen also alle noch nicht geimpften Menschen in der Region, sich beim Hausarzt zu melden und sich zumindest über die Impfung zu informieren“, so Hausärztin Ute Sträter-Schnitker aus Melle. „Ansonsten vertrauen wir auf die Impfkampagne der Landesregierung, dass Menschen ohne Hausarztbindung sowie Impfskeptiker zeitnah erreicht und geimpft werden.“

Ohne Fachkräfte nicht möglich
Den bisherigen Erfolg beim Impfen ermöglichten die Praxisteams meist unter riesigem organisatorischem und psychischem Einsatz. Nach der sehr kurzfristigen STIKO-Empfehlung zur Kreuzimpfung vor einigen Wochen machten sie möglich, was organisatorisch möglich war. Viele Hausärzte konnten dadurch inzwischen erfolgreich auf das neue Impf-Schema umstellen und obendrein gleichzeitig die Wartelisten abarbeiten. Die normale Praxisarbeit mit der Versorgung der Patienten musste parallel dazu auch noch gestemmt werden – und das unter Pandemie-Bedingungen.

„Mein besonderer Dank gilt den Praxisteams – ohne sie wäre der bisherige Impferfolg so nicht möglich gewesen! Sicher wäre es hier angebracht, wenn Politik und Gesellschaft die Medizinischen Fachangestellten neben der verdienten Anerkennung ihrer Leistung auch mit Sonderzuwendungen belohnen würden – analog zum Pflegebereich und zum Krankenhauspersonal“, ergänzt Dr. Lankenfeld. Durch den erheblichen organisatorischen Mehraufwand ließe sich ein solcher Bonus in vielen Hausarztpraxen allein aus der Vergütung für die Impfungen nicht finanzieren. „Teils erreichen uns sogar Rückmeldungen, dass die Zahlungen von insgesamt 20 Euro pro Impfung für die Praxis nicht mal kostendeckend sind“, gibt der Allgemeinmediziner zu bedenken.


 

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